Susanne Puntke

Heilpraktikerin

Eigenbluttherapie

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz- und Umstimmungstherapie, ein klassisches naturheilkundliches Verfahren. Reiz- und Umstimmungstherapie bedeutet, dass durch das aus der Vene entnommene  und in den Muskel zurück injizierte Blut,  im Körper einen Reiz setzt und den Körper veranlasst sich umstimmen zu lassen, eine positive Körperreaktion zu zeigen. Damit wird z.B. versucht das Immunsystem anzuregen oder allgemein die Körperreaktion positiv zu beeinflussen. Eine Umstimmungstherapie versucht speziell bei chronischen Erkrankungen den Heilungsprozess einzuleiten und zu unterstützen.
Das Blut enthält eine Vielzahl von Informationen die natürlich körpereigen und individuell sind. Man findet darin spezifische Antikörper, vorhandene Resttoxine, Informationen über durchgemachte Infektionen und Erkrankungen, Stoffwechselablagerungen, eventuell auch Bakterien. Wenn das Blut nun seine normale Umgebung (Gefäßsystem) verlässt und in Gewebe (Muskel) gespritzt wird, wird dieses vom Körper nicht als Eigen sondern als Fremd angesehen. In Folge dessen tritt eine Aktivierung der Abwehr ein- es kommt zur Immunstimulierung.
Je akuter der Krankheitszustand ist, umso öfter, bei chronischem Zustand desto seltener soll die Behandlung erfolgen. Um dem Organismus die erforderlichen Informationen zukommen zu lassen, beginnt man mit geringen Mengen (0,5 ml) Blut. Dies wird langsam gesteigert. Es kann reines Blut reinjiziert werden, oder aber auch, je nach Krankheitsbild, werden dem Blut homöopatische Präparate beigemischt.  Zu beachten ist, dass es zu einer Erstverschlimmerung  kommen kann. Dies ist aber durchaus positiv zu werten.


Anzuwenden ist die Eigenbluttherapie bei:
  • Akuten und chronischen Infekten
  • Geschwächter Immunlage
  • Allergien
  • Hauterkrankungen (Ekzeme, Neurodermitis, Akne)
  • Biologische Grippeschutzimpfung
  • Arthrosen etc.
  • Kontraindikationen sind:
  • Aktive tuberkulöse Prozesse
  • Kachektische Zustände
  • Thrombophlebitis
  • Hämophilie
  • Marcumarpatienten ( da gibt es die Möglichkeit des potenzierten Eigenblutes)

Nach einer Serie von acht bis zehn Behandlungen folgt daraus:

  • Allgemeine Rekonvaleszensförderung
  • Entzündungshemmende Wirkung
  • Auslösung von Herdreaktionen
  • Vermehrung von Antikörpern
  • Erhebliche Besserung depressiver Zustände (vor allem während des Klimakteriums)
  • Wesentliche Besserung des physischen und psychischen Zustands
  • Besserung des Schlafes

Die Häufigkeit und Menge ist abhängig vom Krankheitsbild.  Eine Variante der Eigenbluttherapie ist das Potenzierte Eigenblut, welches häufig bei Kindern eingesetzt wird.