Susanne Puntke

Heilpraktikerin

Schröpftherapie

Das Gute liegt darin, dem Wirken der Natur zu folgen.     Tschuang Tse

Schröpfen / Schröpfkopfmassage

Das Schröpfen ist eines von mehreren klassischen Ausleitungsverfahren. Das erste belegte Zeugnis über Schröpfen fand man auf Arztsiegeln, die ca. 3300 v.Chr. angefertigt wurden. Hippokrates (400v.Chr.) gab detaillierte Anweisungen zum Gebrauch dieser Methode. Später brachte Paracelsus die Wichtigkeit dieser Methode mit einem Satz auf den Punkt: Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, da haben sich schädliche Stoffe angehäuft. Dieser Lehrsatz führt zu den hauptsächlichen Behandlungsorten, ich leite da aus, wo der Organismus etwas angestaut hat.



Wirkungsweise
Ich entlaste ein Staugebiet mit der Ausleitung liegengebliebener Stoffwechselendprodukte oder ich belebe ein verstautes Gebiet. Durch verschiedene Maßnahmen aktiviere ich den Stoffwechsel und erreiche eine Entleerung über entsprechende Ausscheidungsorgane. Dies führt in der Regel zu einer sofortigen Besserung der Beschwerden. Leitet man kontinuierlich oder vollständig das Geschehen aus, führt dies über die Beschwerdefreiheit zu einem Zustand, der die körpereigene Selbstheilung zulässt.

Bindegewebe, das jede Zelle umgibt, dient nicht allein der Stütze, sondern ist auch die Ebene für den Informations- u. Nährstofffluss. Blutgefäße und Nerven ziehen hindurch. Um einer optimalen Versorgung jeder einzelnen Zelle gerecht zu werden, ist es sinnvoll diesen Raum, Pischinger Raum genannt, zu regulieren. Durch das Schröpfen wird das Grundsystem, Lymphfluss, vegetatives Nervengeflecht und mehr, positiv angeregt und beeinflusst.



Anamnese und Behandlung
Das Schröpfen wird mittels Schröpfgläser durchgeführt. Nachdem sie auf die Haut aufgesetzt wurden (auf bestimmte vorher festgelegte Hautareale, sogenannte Schröpfzonen), entsteht ein Unterdruck. Diese angesprochenen Areale stehen in engem Bezug zu inneren Organen und können auf diese einwirken. Durch den gegebenen Reiz wird das Gewebe stärker durchblutet und das korrespondierende Organ stimuliert.
Es werden zwei Arten unterschieden: das blutige und das unblutige Schröpfen. Welche Methode gewählt wird, entscheidet der Therapeut nach genauerem Untersuchen, Abtasten des Rückens und der Schröpfzonen.
Bei bestimmten Indikationen wird die Schröpfkopfmassage angewendet. Dabei werden die Schröpfgläser z.B. auf den Rücken gesetzt und mittels eines vorher aufgetragenen Öls gleitend über den Rücken bewegt. Sie kann wohltuend wie auch schmerzhaft sein. In der Regel lösen sich starke Verspannungen und Verkrampfungen sehr schnell.


Schröpftherapie
kann sehr gut mit anderen Naturheilverfahren kombiniert werden.

  • Injektionen und Neuraltherapie
  • Manuelle Therapie
  • Akupunktur
  • Fussreflexzonentherapie